Schloss Červená Lhota, Renaissanceschloss in Südböhmen, Tschechische Republik
Červená Lhota ist ein Renaissance-Schloss auf einer felsigen Insel inmitten eines Sees in Südböhmen. Eine steinerne Brücke aus dem 17. Jahrhundert verbindet das Bauwerk mit dem Ufer und ermöglicht Besuchern den Zugang zum Anwesen.
Die Anfänge gehen auf eine gotische Festung des 14. Jahrhunderts zurück, die zwischen 1542 und 1555 unter der Familie Káb starke Umgestaltungen erfuhr. Diese Modernisierungen führten zur heutigen Renaissance-Erscheinung des Schlosses.
Im Inneren zeigen sich Sammlungen aus verschiedenen Epochen: Möbel, Gemälde und Porzellan erzählen von der Geschichte der böhmischen Adelsfamilien. Die Räume wirken wie Zeitfenster in das Leben früherer Bewohner.
Das Anwesen ist über die Brücke leicht zugänglich und erkundet sich zu Fuß. Um die Fischteiche herum verlaufen markierte Wege, die es Gästen ermöglichen, die Umgebung in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.
Der Name des Schlosses stammt von der leuchtend roten Verputzung, die 1597 aufgetragen wurde und sein Aussehen dauerhaft veränderte. Diese charakteristische rote Färbung macht das Gebäude von weitem erkennbar und prägt bis heute seinen Eindruck.
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