Máchovo jezero, Künstlicher See in Doksy, Tschechische Republik
Das Gewässer erstreckt sich über eine Fläche von 284 Hektar und beherbergt zwei Inseln, auf denen verschiedene Vogelarten brüten. Die Uferlinie wechselt zwischen Schilfzonen, flachen Buchten und kleinen sandigen Abschnitten, während die beiden Inseln für Besucher gesperrt bleiben.
Karl IV. ließ das Reservoir im 14. Jahrhundert anlegen, um Fischzucht zu fördern und Wasser für seine Jagdausflüge zu haben. Die Anlage blieb über Jahrhunderte in königlicher Verwaltung, bevor sie sich zu einem regionalen Naherholungsgebiet entwickelte.
Der Name der Wasserfläche ehrt einen Dichter aus dem 19. Jahrhundert, der die Gegend in seine Verse aufnahm. Heute spiegelt sich diese literarische Verbindung in den Wegen und Schildern rund um das Gewässer wider.
Ein Rundweg von etwa 15 Kilometer führt durch Waldabschnitte und entlang der Uferpromenade, wobei mehrere Einstiege von den nahen Ortschaften aus erreichbar sind. Fähren verbinden die beiden Uferseiten und sparen längere Umwege, besonders im Sommer bei höherem Betrieb.
Am südöstlichen Ende liegt ein geschütztes Torfmoor auf einer Fläche von 47 Hektar, das seltene Pflanzen beherbergt. Dieser Bereich bleibt den meisten Besuchern unbekannt, da er nur auf schmalen Stegen zugänglich ist.
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