Schloss Bílá Voda, Psychiatrische Einrichtung in Bílá Voda, Tschechische Republik.
Das Psychiatrische Krankenhaus Marianne von Oranien in Bílá Voda nutzt ein Barockschloss, das 1691 erstmals als steinerner Adelssitz von 36,6 m Länge und 13 m Breite erwähnt wurde. Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau ließ es 1854 grundlegend umbauen und um ein Stockwerk erhöhen. Es liegt auf etwa 370 m Höhe an einem Hang des Góry-Złote-Gebirges, umgeben von einem alten, ummauerten Park.
Franz Karl von Liechtenstein-Kastelkorn ließ kurz nach dem Erbe von Hertwigswaldau 1684 in Weißwasser ein Barockschloss errichten; 1691 wurde es erstmals als Rittersitz erwähnt. Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau kaufte es 1853 und ließ es 1854 grundlegend umbauen und um ein Stockwerk erhöhen. Nach 1945 wurde es enteignet und verstaatlicht, in den 1980er Jahren Sitz des Bezirksamtes für Volksgesundheit.
Das Schloss trägt den Namen der Prinzessin Marianne von Oranien-Nassau, die das Gut 1854 kaufte und es umbauen und um ein Stockwerk erhöhen ließ. Auch die heutige psychiatrische Klinik führt ihren Namen, Psychiatrická nemocnice Marianny Oranžské. Im Park stehen zwei Sandsteinskulpturen aus den 1760er Jahren, der heilige Florian und der heilige Wendelin, sowie eine Säule zum Gedenken an Kaiser Joseph II.
Das Schloss liegt etwa 2 km vom Ortszentrum von Bílá Voda entfernt, am Ende der Straße von Javorník, mit einer Bushaltestelle direkt vor dem Gebäude. Das Schloss ist eine in Betrieb befindliche psychiatrische Klinik und nicht zu besichtigen; der ummauerte Park mit seinen zwei Sandsteinskulpturen und der Joseph-II.-Säule ist zu Fuß begehbar.
Prinzessin Marianne kaufte das Gut 1854 und ließ das Schloss grundlegend umbauen und um ein Stockwerk erhöhen. Die psychiatrische Klinik, die es heute nutzt, trägt ihren Namen, obwohl sie es nie als Krankenhaus erlebte.
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