Kartause Prag, Kartäuserkloster in Smíchov, Tschechische Republik
Das Kartäuser-Kloster Prag ist ein ehemaliges Kloster in Smíchov an der Vltava, das Anbauland, Obstgärten und mehrere Mühlen umfasste. Die Anlage erstreckte sich entlang des linken Flussufers und prägte das Leben in diesem Stadtteil über Generationen hinweg.
Wenige Jahre nachdem der Hussiten-Aufstand begann, wurde die Kartause 1419 zerstört und nie wiederhergestellt. Die Anlage hatte knapp 80 Jahre lang seit ihrer Gründung im 14. Jahrhundert existiert.
Das Kloster entwickelte enge Verbindungen zur Karls-Universität Prag und trug durch seine Mönche und Handschriften zum intellektuellen Austausch bei.
Die Kartausen-Straße im Stadtteil Smíchov zeigt heute noch die historischen Spuren der Anlage. Einige alte Handschriften, die dort entstanden, befinden sich jetzt in Wien und können dort besichtigt werden.
Das Kloster wurde 1419 während der Hussitenkriege zerstört und nie wieder aufgebaut, was das Ende seiner 77-jährigen Geschichte markierte.
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