Kirche St. Stephan, Gotische Kirche in der Neustadt, Prag, Tschechische Republik
Die St.-Stephans-Kirche ist ein dreischiffiges Bauwerk mit Ostchor und wurde nach gotischen Plänen errichtet. Das Innere zeigt Barockkapellen an den Seiten, während der westliche Turm die Fassade seit dem frühen 15. Jahrhundert prägt.
Die Kirche wurde 1348 gegründet, als Kaiser Karl IV. die Reliquien des heiligen Stephanus aus Rom mitgebracht hatte. Der Westturm wurde dann im frühen 15. Jahrhundert fertiggestellt, wodurch die Kirche ihre heutige äußere Form erhielt.
Der Name der Kirche stammt vom heiligen Stephanus, dessen Reliquien die Gründung inspirierten. Besucher sehen heute noch die verschiedenen Altäre mit ihren Darstellungen von Heiligen, die die Verehrung verschiedener religiöser Figuren widerspiegeln.
Die Kirche ist für Besucher während der Woche zugänglich und wird regelmäßig für Gottesdienste genutzt. Es ist ratsam, vor einem Besuch zu prüfen, ob gerade eine Messe stattfindet, um die Architektur in ruhiger Atmosphäre erkunden zu können.
Der bekannte tschechische Komponist Antonín Dvořák heiratete hier, eine Verbindung zwischen dem Ort und der böhmischen Musikgeschichte. Dieses Ereignis machte die Kirche zu einem bedeutenden Schauplatz in der Biografie eines der prominentesten Künstler des Landes.
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