Lysá hora, Gedenkstätte in der Region Mährisch-Schlesien, Tschechische Republik
Lysá hora ist ein Gipfel auf 1323 Metern Höhe in der Mährisch-Schlesischen Region in Tschechien, ausgestattet mit einem Fernsehsender, einer Bergrettungsstation und meteorologischen Beobachtungseinrichtungen. Der Sandsteingipfel erstreckt sich über mehrere kleine Gemeinden und liegt innerhalb eines geschützten Naturgebiets mit gut markierten Wanderwegen.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte im neunzehnten Jahrhundert und leitete regelmäßige Bergsteigeraktivitäten in der Gegend ein. Später wurden technische Einrichtungen auf dem Gipfel errichtet, um Kommunikation und Wetterbeobachtung zu ermöglichen.
Der Name bedeutet kahler Berg und bezieht sich auf den baumfreien Gipfel, der seit Jahrhunderten in der Region bekannt ist. Einheimische aus mehreren Dörfern wandern hierher und nutzen die Hütte als Treffpunkt bei gemeinsamen Ausflügen.
Ein 16,5 Kilometer langer Lehrpfad mit 15 Stationen und zwei Informationstafeln führt durch die natürlichen Merkmale des Berges. Der Aufstieg kann je nach Ausgangspunkt mehrere Stunden dauern, daher sollten Wanderer früh starten und feste Schuhe tragen.
Von der Spitze aus reicht die Sicht bei klarem Wetter bis zu mehreren Gebirgszügen wie der Kleinen Fatra, der Hohen Fatra, Martinské hole, der Westtatra und dem Gesenke. Diese Panoramen machen den Gipfel zu einem beliebten Ziel für Fotografen und Naturbeobachter.
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