Radhošť, Berggipfel in den Mährisch-Schlesischen Beskiden, Tschechische Republik.
Radhošť ist ein Sandsteingipfel in den Mährisch-Schlesischen Beskiden mit einer Höhe von 1.129 Metern. Der Berg liegt zwischen den Ortschaften Dolní Bečva und Trojanovice und bietet vom Gipfel aus Aussichten über die umgebenden Täler und Wälder.
Der Berg diente in der slawischen Antike als Kultplatz, wo Rituale zum Gott Radegast durchgeführt wurden, von dem der Berg seinen Namen erhielt. Im 19. Jahrhundert wurde mit dem Bau der Kapelle ein neues religiöses Kapitel eingeleitet, das die kulturelle Entwicklung der Region widerspiegelt.
Die Kapelle auf dem Gipfel wurde 1898 erbaut und zeigt Statuen der Heiligen Kyrill und Methodius, die an die christliche Umgestaltung der Region erinnern. Diese Heiligen sind in der slawischen Kultur tief verwurzelt und prägen bis heute das religiöse Verständnis der Besucher.
Mehrere markierte Wanderwege führen ganzjährig zum Gipfel, im Winter können Besucher Langlauf genießen, im Sommer bieten sich ausgedehnte Wandermöglichkeiten. Die beste Zeit für den Aufstieg ist an klaren Tagen, wenn die Sicht auf die umliegenden Berge besonders gut ist.
Der Nordhang beherbergt ein Naturschutzgebiet mit speziellen Pflanzen- und Tierarten, die an die Sandsteinfelsen und die Höhenlage angepasst sind. Diese seltene Flora und Fauna macht den Ort wissenschaftlich wertvoll und zeigt die vielfältigen Ökosysteme der Region.
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