Temelín, Landgemeinde im Bezirk České Budějovice, Tschechische Republik.
Temelín ist eine kleine Gemeinde in der tschechischen Landschaft, die sich über hügeliges Gelände erstreckt und von zahlreichen kleinen Fischteichen durchzogen ist. Das Dorf besteht aus mehreren Siedlungen und liegt in einer ruhigen Region zwischen den Tábor-Hochländern und dem Becken von České Budějovice.
Die Gegend wurde erstmals 1381 schriftlich erwähnt und war lange Zeit Teil eines größeren Landgutes. Im 19. Jahrhundert löste sich der Ort von dieser Abhängigkeit los und wurde zu einer eigenständigen Verwaltungseinheit.
Die Kirche des Heiligen Prokop prägt das Ortsbild mit ihrer Mischung aus gotischen Ursprüngen und barocken Umbauten, die über Jahrhunderte hinweg entstanden ist. Das Bauwerk spiegelt die lange religiöse Geschichte des Ortes wider und zieht Blicke auf sich, wenn man durch die Gegend wandert.
Der Ort ist leicht zu Fuß zu erkunden, da die einzelnen Siedlungen überschaubar sind und das Gelände für Wanderer zugänglich bleibt. Besucher sollten die ländliche Natur des Ortes beachten und sich auf ruhige, offene Landschaften vorbereiten.
In den 1980er Jahren verschwanden mehrere ursprüngliche Dörfer der Gegend, um Platz für den Bau eines Kernkraftwerks zu schaffen. Diese dramatische Veränderung hinterließ Spuren in der Landschaft und veränderte das Leben vieler Einwohner für immer.
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