Kostelec nad Černými lesy, Renaissanceschloss in Kostelec nad Černými lesy, Tschechische Republik.
Das Schloss von Kostelec nad Černými lesy ist eine Renaissance-Burg in Zentralböhmen, die ursprünglich als gotische Festung errichtet wurde. Das Gebäude verfügt über eine Schutzgraben, ein Vorwerk und mehrere historische Kammern mit Rittersälen.
Kaiser Ferdinand I. verwandelte die gotische Burg im 16. Jahrhundert in ein Jagdschloss um, bevor ein Brand im Jahr 1549 zu ihrem Wiederaufbau im Renaissancestil führte. Diese Umgestaltung prägte das Aussehen des Gebäudes bis heute.
Die Lesárium-Ausstellung im Schloss zeigt die Welt der Wälder und Waldökosysteme durch interaktive Präsentationen und Informationstafeln. Besucher können hier lernen, wie sich das Leben im Wald gestaltet und welche Rolle Bäume in der Natur spielen.
Das Schloss ist von Juni bis September freitags bis sonntags für Besucher geöffnet und bietet Führungen an, die etwa eine Stunde dauern. Es ist ratsam, vorher die genauen Öffnungszeiten zu überprüfen und sich auf unebenes Gelände vorzubereiten.
Der Ort war lange Zeit unter dem Namen Schwart Kosteletz bekannt, bis er 1920 in die tschechische Bezeichnung geändert wurde. Der ursprüngliche deutsche Name bezog sich auf die dunklen Fichtenwälder, die die Gegend jahrhundertelang prägten.
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