St. Nikolaus unterm Krudum, Kirchenruine in Třídomí, Tschechische Republik.
Die Kirche St. Nikolaus ist eine verfallene Steinkirche auf einem niedrigen Felsvorsprung am Nordfuß des Krudum im Kaiserwald. Ihr Schiff maß 14,8 m auf 12,8 m und war von 1,15 m starken Mauern umgeben; nach den Grabungen von 2002 bis 2006 wurden Teile des Mauerwerks wieder aufgebaut.
Erstmals 1246 oder 1253 urkundlich erwähnt, als König Wenzel I. die St.-Nikolaus-Kirche den Kreuzherren mit dem Roten Stern übergab. Um 1500 verschwand sie und fehlt im Loketer Urbar von 1525. 2002 wiederentdeckt, wurden ihre Mauern teilweise wieder aufgebaut.
Die verbliebenen Mauern der Nikolauskirche zeugen vom architektonischen und religiösen Erbe der Region Třídomí.
Die Ruine liegt im Wald auf einem niedrigen Felsvorsprung am Fuß des Krudum, sechs Kilometer westlich von Horní Slavkov zwischen Hrušková und Třídomí. Der Zugang erfolgt zu Fuß; der Boden ist uneben und teilweise bewachsen. Nach den Grabungen 2002–2006 wurden Teile der Mauern wieder aufgebaut.
Die Steinreste behalten ihre ursprüngliche räumliche Anordnung bei und ermöglichen das Verständnis der früheren Gebäudestruktur.
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