Talsperre Bedřichov, Stausee in Tschechien
Bedřichov-Stausee ist ein Stausee im Dorf Bedřichov in den Jizerské-hory-Bergen in der Tschechischen Republik. Der See wird von bewaldeten Hügeln umgeben und hat eine ruhige, dunkle Wasseroberfläche, auf der man die umgebende Landschaft gespiegelt sieht.
Der Stausee wurde nach einer verheerenden Flut im Juli 1897 geplant und von 1902 bis 1909 von österreichischen und deutschen Bauunternehmen errichtet. Die massive Steinmauer mit Beton sollte den Fluss Zhořelecká Nisa regulieren und zukünftige Überschwemmungen verhindern.
Der Name "Bedřichov" stammt aus der slawischen Sprache und bedeutet "Heim des Bedřich". Heute wird das Wasser von Einheimischen und Besuchern als Teil des alltäglichen Lebens genutzt, mit regelmäßigen Spaziergängen und Picknicks am Ufer.
Der Zugang zum Stausee ist einfach mit Parkplätzen in der Nähe und gekennzeichneten Wanderwegen am Ufer. Das flache Gelände ermöglicht es Besuchern aller Fähigkeiten, spazieren zu gehen oder sich am Wasser auszuruhen, und im Winter können Wanderer die schneebedeckte Landschaft erkunden.
Das Stausee-Wassersystem betreibt seit mehr als 100 Jahren ein historisches Wasserkraftwerk, das bis heute Strom für lokale Haushalte und Unternehmen erzeugt. Dieses frühe Beispiel der Wasserkraftnutzung zeigt, wie die Konstruktion des Staudamms über ihre ursprüngliche Aufgabe hinaus weitere Vorteile brachte.
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