Talsperre Sedlice, Kulturdenkmal und Stausee in Sedlice, Tschechische Republik.
Das Sedlice-Reservoir ist ein Stausee in Böhmen, Tschechien, der in der ländlichen Gemeinde Sedlice liegt und zur Wasserwirtschaft genutzt wird. Der Damm hält das Wasser zurück, bevor es in das nachgelagerte Versorgungsnetz weitergeleitet wird.
Die Arbeiten begannen im Jahr 1921 als Teil einer regionalen Initiative zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Böhmen. Der Stausee gehörte zu den frühen Wasserbauprojekten der neu gegründeten Tschechoslowakei.
Das Sedlice-Reservoir ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik eingestuft, was zeigt, dass technische Bauwerke aus der Zwischenkriegszeit heute als schützenswert gelten. Die alten Dammstrukturen aus Stein und Erde sind gut sichtbar und geben dem Ort einen eigenen Charakter.
Der Stausee liegt in einer ländlichen Umgebung und ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk mitzubringen, da die Wege entlang des Ufers je nach Witterung schlammig sein können.
Der Stausee wurde von Anfang an als Absetzbecken konzipiert, das heißt, seine Hauptaufgabe bestand darin, Schwebstoffe aus dem Wasser zu filtern, bevor es weiterfloss. Diese Funktion unterscheidet ihn von den meisten anderen Stauseen, die in erster Linie zur Speicherung oder zur Stromerzeugung gebaut wurden.
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