Thayabrücke Hardegg – Čížov, Internationale Straßenbrücke zwischen Hardegg, Österreich und Čížov, Tschechische Republik.
Die Thayabrücke Hardegg – Čížov ist eine vierfeldrige Fachwerkbrücke aus Stahl für Fußgänger und Radfahrer über die Thaya zwischen Hardegg und Čížov, errichtet von der Wiener Firma Ignaz Gridl. Die vier Stützweiten betragen je 18,25 Meter, die Fachwerksträger sind 2,15 Meter hoch, die Fahrbahn 4,20 Meter breit.
Errichtet wurde die Brücke 1873/1874 zusammen mit der neuen Straße nach Hardegg; mit der Eisenkonstruktion wurde die Wiener Firma Ignaz Gridl beauftragt. Ab 1945 war der Übergang am Eisernen Vorhang geschlossen, eine Öffnung während des Prager Frühlings kam nicht zustande. Am 12. April 1990 wurde er wiedereröffnet, nur für Fußgänger und Radfahrer.
Die Brücke trägt den Namen der Thaya, die sie überspannt, und verbindet Hardegg mit Čížov, einem Ortsteil von Horní Břečkov. Seit 2001 ist sie Teil der Veranstaltungsreihe „Retzer Land – Feuriges Land“: Damals wurden ihre Stahlträger mit roter Kunststofffolie umwickelt und rot beleuchtet.
Die Brücke ist nur während der warmen Jahreszeit geöffnet und auf Drängen der Verwaltung des Nationalparks Podyjí nur für Fußgänger und Radfahrer, da die Straße Hardegg–Čížov im Bereich des Nationalparks liegt. Die Stahlkonstruktion ist für eine maximale Belastung von sechs Tonnen zugelassen.
Während der Veranstaltungsreihe „Retzer Land – Feuriges Land“ im Sommer 2001 waren die Stahlträger mit roter Kunststofffolie umwickelt, wie vieles in der Region. Die Brücke hat vier Felder von je 18,25 m Stützweite, 2,15 m hohe Fachwerkträger und eine 4,20 m breite Fahrbahn.
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