Kobylisy Shooting Range, Gedenkstätte im Stadtteil Kobylisy, Prag, Tschechische Republik
Die Gedenkstätte in Kobylisy ist ein rechteckiges Areal mit Bronzeskulpturen, Namenslisten und einem Metallkreuz, umgeben von Erdwällen. Das Gelände liegt zwischen Wohngebäuden und wirkt wie ein stiller Ort des Gedenkens.
Das Gebiet war ursprünglich eine Schießanlage der Austro-Ungarn und wurde später von deutschen Besatzern als Hinrichtungsort genutzt. 1942 fanden dort Massenexekutionen statt, bevor das Areal 1978 zum nationalen Kulturdenkmal erklärt wurde.
Die Gedenkstätte trägt den Namen des Ortes, an dem sie sich befindet, und zeigt Bronzeplastiken sowie Namenslisten der Opfer. Besucher können hier die Verbundenheit der Gemeinschaft mit der Geschichte erleben.
Das Gedenkstätte liegt in der Nähe der U-Bahn-Stationen Kobylisy und Ládví im achten Bezirk Prags und ist fußläufig leicht erreichbar. Der Ort ist ganzjährig zugänglich und eignet sich für ruhige, nachdenkliche Besuche.
Die Skulpturen wurden von dem bekannten tschechischen Künstler Miloš Žet geschaffen und prägen das Erscheinungsbild des Ortes nachhaltig. Seine Werke verleihen dem Gedenkort eine starke künstlerische Dimension, die über die reine Namensliste hinausgeht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.