Smíchov Synagogue, Synagoge in Smíchov, Prag, Tschechische Republik
Die Smíchov-Synagoge verbindet maurische und Jugendstil-Architektur mit aufwendigen Verzierungen und Mustern an Fassade und Innenraum. Das Gebäude sitzt in Smíchovs Straßenlandschaft und zeigt, wie beide architektonische Sprachen in einem Bauwerk zusammenkommen.
Das Gebäude wurde 1863 erbaut und erhielt später 1931 einen funktionalistischen Umbau durch Architekt Leopold Ehrmann. Diese Renovierung veränderte seinen inneren Raum und passte die Struktur an zeitgenössische Anforderungen an.
Das Gebäude beherbergt heute Archive und Sammlungen, die die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Prag dokumentieren. Besucher können hier Einblicke in die Aufzeichnungen und Dokumente gewinnen, die das religiöse und kulturelle Leben dieser Bevölkerungsgruppe über Generationen hinweg erzählen.
Das Gebäude liegt in der Smíchovská Straße in einem Wohnviertel, in der Nähe des Kinský Gartens und einer bekannten Brauerei. Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bietet einfachen Zugang von verschiedenen Teilen Praags.
Das Gebäude trägt eingearbeitete Inschriften aus den biblischen Texten Jesaja und Sacharja, die religiöse Botschaften in die Architektur selbst einflechten. Diese Worte bilden einen teil der gestalteten Oberfläche und verbinden das gesprochene Wort mit der physischen Form.
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