Wolfs- und Eispinge, Naturdenkmal in Potůčky, Tschechische Republik.
Vlčí jámy ist ein Naturdenkmal mit zwei tiefem Senken, die durch Zinnbergbau im Mittelalter entstanden sind und sich an den Südwestabhängen des Blatenský vrch in etwa 997 Metern Höhe befinden. Das Gelände wird von markierten Wanderwegen erschlossen, die von Horní Blatná aus erreichbar sind.
Die Mulden entstanden durch mittelalterliche Zinngewinnung, die in dieser Region lange Zeit eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielte. Ein benachbartes Loch, die Ledová jáma, wurde 1813 für eine ungewöhnliche medizinische Anwendung genutzt, als Eis von dort zur Behandlung von Kriegsverletzten verwendet wurde.
Der rote Wanderweg zum Ort trägt den Namen von Anton Günther, einem deutschsprachigen Volksdichter und Sänger aus der Zeit zwischen 1876 und 1937. Sein Name ist eng mit der lokalen Tradition dieser Region verbunden.
Der Zugang erfolgt über zwei markierte Beobachtungspunkte entlang eines etwa 1,5 Kilometer langen Weges ab Horní Blatná. Die Wanderung ist gut ausgeschildert und für Besucher verschiedener Fitnessstufen geeignet.
Diese Depression ist der einzige bekannte Standort in Tschechien, wo das stark gefährdete Mielichhofer-Kupfermoos vorkommt. Die Anwesenheit dieser seltenen Pflanze macht den Ort für Botaniker besonders wertvoll.
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