Branický most, Eisenbahn- und Fußgängerbrücke in Braník, Prag, Tschechische Republik
Die Brücke von Braník ist ein Beton- und Eisenbahnbauwerk, das den Fluss Vltava überspannt und zwei südliche Stadtteile von Prag miteinander verbindet. Die Konstruktion erstreckt sich über 950 Meter und überwindet dabei eine Höhe von 19 Metern.
Der Bau begann in den 1950er Jahren unter der kommunistischen Herrschaft und prägte die urbane Entwicklung Prags nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele der damals involvierten Arbeiter waren gezwungen, an diesem Infrastrukturprojekt mitzuwirken.
Die Einwohner nennen das Bauwerk die Brücke der Intelligenz, da Professoren und Anwälte an ihrer Errichtung mitgewirkt haben.
Die Brücke wird täglich von Zügen zwischen Südbahnhof und Radotín befahren, während Fußgänger und Radfahrer den separaten Pfad nutzen können. Es ist ratsam, die Brücke bei Tageslicht zu überqueren, da die Beleuchtung begrenzt ist.
Die Struktur wurde mit fünfzehn Spannfeldern gebaut, wobei die längste Einzelspanne knapp 53 Meter erreicht und damit fortschrittliche Ingenieurstechniken der Nachkriegszeit zeigt. Diese Gestaltung ermöglichte es, den breiten Fluss mit weniger Zwischenpfeilern zu überqueren.
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