Strafanstalt Mírov, Gefängnis in Tschechien
Das Gefängnis Mírov ist eine Justizvollzugsanstalt in einem Dorf in der Tschechischen Republik, die in einer alten Burganlage aus Stein untergebracht ist. Die Struktur verfügt über dicke Mauern, robuste Tore und einen funktionalen Aufbau mit Gängen und einfachen Zellen.
Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert als gut verteidigte Burg auf einem Hügel erbaut und diente dem Bischof von Olmütz. Im späten 14. Jahrhundert wurde die Burg in ein Gefängnis umgewandelt, um Übertreter kirchlicher Regeln zu inhaftieren.
Der Name Mírov stammt aus der mittelalterlichen Vergangenheit und ist eng mit der Burganlage verbunden. Heute sehen Besucher noch die massiven Steinmauern und spüren die Geschichte in der Architektur und dem Alltag rund um die Anlage.
Die Anlage sitzt auf einem steilen Hügel, der ursprünglich als natürliche Verteidigungslage diente und heute weithin sichtbar ist. Besucher können das Außengelände umgehen und die hohen Mauern sowie die massiven Eingangstore beobachten.
Ein berühmter Fluchtfall ereignete sich im Jahr 2000, als ein Häftling ein selbstgemachtes Seil verwendete, um zu entkommen, was in der Tschechischen Republik großes Aufsehen erregt hatte. Diese Geschichte ist heute ein bekannter Teil der lokalen Geschichte und zeigt die Stärke der Sicherheitsmaßnahmen, die danach verstärkt wurden.
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