Rožnov, Burgruine auf dem Hradisko bei Rožnov pod Radhoštěm, Tschechien
Rožnov ist eine Burgruine auf dem Hügel Hradisko, die sich über das Tal der Bečva erhebt und die umliegenden Bergzüge überragt. Die steinernen Überreste zeigen die Grundmauern, Mauerstücke und Befestigungsanlagen, die die ursprüngliche Struktur einer mittelalterlichen Burg bilden.
Bischof Bruno von Schauenburg ließ die Burg um 1267 zum Schutz der Grenze zu Oberungarn errichten; die erste schriftliche Erwähnung von 1310 nennt seinen Vasallen Bohuslav von Krasno. Königliche Truppen nahmen und beschädigten sie 1539, nachdem sich Räuber dort niedergelassen hatten; Ende des 17. Jahrhunderts wurde sie aufgegeben.
Der Name Rožnov ist erstmals 1310 durch den bischöflichen Vasallen Bohuslav von Krasno belegt, der die Burg für die Bischöfe von Olmütz hielt. Die Stätte steht seit 1964 als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik unter Schutz, und ihre Reste liegen auf dem Hradisko-Hügel auf 520 m Höhe.
Die Ruine liegt auf dem Hradisko (520 m) in den Vsetíner Bergen, zwei Kilometer südwestlich von Rožnov pod Radhoštěm. Die Stätte ist als Kulturdenkmal geschützt, daher sind die eingestürzten Mauern und Erdwälle unverändert zu lassen. Von der Gipfelplattform reicht der Blick frei über die Umgebung.
1539 wurde die Burg auf Befehl König Ferdinands I. von königlichen Truppen besetzt und schwer beschädigt, weil sich Räuber dort niedergelassen hatten. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durften die Bürger von Rožnov die Ruine abtragen und den Stein für ihre Häuser wiederverwenden.
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