Synagoge, Barocksynagoge in Boskovice, Tschechische Republik.
Die Synagoge in Boskovice, synagoga maior genannt, steht am Nordrand des jüdischen Ghettos in der Traplova-Gasse. Der italienische Baumeister Sylvester Fiota aus Chiavenna entwarf sie 1639; 1698 kam ein Seitenschiff hinzu. Im Inneren sind hebräische Inschriften erhalten sowie Fresken, die bei der Renovierung der 1990er Jahre gerettet wurden.
Die Synagoge wurde 1639 nach Plänen des italienischen Baumeisters Sylvester Fiota aus Chiavenna errichtet, anstelle einer älteren Renaissance-Synagoge. 1698 kam ein Seitenschiff hinzu. Im Zweiten Weltkrieg war sie geschlossen und diente als Lager für das den Boskowitzer Juden geraubte Eigentum; 1994 wurde sie der jüdischen Gemeinde von Boskovice zurückgegeben.
Das Gebäude dient heute als Museum für die jüdische Geschichte der Region. Die Innenräume zeigen, wie die jüdische Gemeinde hier lebte und ihre Traditionen pflegte.
Die Synagoge steht in der Traplova-Gasse am Nordrand des ehemaligen jüdischen Ghettos, wenige Schritte vom Hauptplatz von Boskovice entfernt. Seit 2002 dient sie als Museum; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten. Das Bauwerk ist als Kulturdenkmal geschützt.
Die Synagoge wurde 1639 nach Plänen des italienischen Baumeisters Sylvester Fiota aus Chiavenna errichtet. Sie ist der einzige erhaltene von mehreren ehemaligen Synagogenbauten in Boskovice und steht seit 1988 unter Denkmalschutz.
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