Synagoge, Religiöses Gebäude in Karlovy Vary, Tschechische Republik.
Die Synagoge in Karlovy Vary war ein bedeutendes Gotteshaus mit architektonischen Elementen, die für mitteleuropäische Sakralbauten des späten 19. Jahrhunderts typisch waren. Das Gebäude befand sich in einer zentralen Lage und diente der jüdischen Gemeinde der Kurstadt.
Das Gotteshaus wurde zwischen 1875 und 1877 errichtet und war bis zu seiner Zerstörung durch nationalsozialistische Kräfte 1938 ein Zentrum des religiösen Lebens. Diese Zerstörung fiel mit größeren Übergriffen auf jüdische Einrichtungen in der Region zusammen.
Der Ort erinnert an die jüdische Gemeinde, die sich in Karlovy Vary niederließ, um von den Mineralquellen und deren Heilwirkung zu profitieren. Die Gemeinde war Teil des vielfältigen Lebens der Stadt und hinterließ Spuren in der lokalen Geschichte.
Ein Denkmal auf der Sadová-Straße vor der Villa Lauretta erinnert an die Synagoge und die Opfer des Holocaust. Der Ort ist leicht zugänglich und befindet sich in einem zentralen Bereich der Stadt.
Jedes Jahr finden an diesem Ort Gedenkveranstaltungen statt, die die Kristallnacht und die jüdische Gemeinde würdigen, die einst in der Region lebte. Diese Veranstaltungen verbinden Erinnerung mit dem Wunsch, solche Ereignisse nicht zu vergessen.
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