Synagoge, Religiöses Monument in Rychnov nad Kněžnou, Tschechische Republik.
Die Synagoge in Rychnov nad Kněžnou steht in der Fischerova-Straße im Stadtzentrum; sie wurde 1782 im barock-klassizistischen Stil an der Stelle einer früheren, durch Brand zerstörten Synagoge errichtet und beherbergt heute das Regionale Jüdische Museum der Region Podorlicko sowie eine Gedenkstätte für den Schriftsteller Karel Poláček.
Eine erste Synagoge aus der Mitte des 17. Jahrhunderts brannte 1779 nieder, und der heutige Bau wurde 1782 im barock-klassizistischen Stil errichtet. Nach einem Brand 1830 wurde er wiederhergestellt, 1898 erneut repariert und 1913 im Inneren modernisiert, mit vergrößerten Fenstern und einer neuen Treppe zur Frauengalerie. Bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs diente er dem Gottesdienst; 1940 hörte die jüdische Gemeinde auf zu bestehen, und während der Besatzung wurde die Inneneinrichtung zerstört.
Seit Mitte der 1990er Jahre beherbergt die Synagoge das Regionale Jüdische Museum der Region Podorlicko und eine Dauerausstellung zur lokalen jüdischen Geschichte. Sie dient zugleich als Gedenkstätte für den Schriftsteller Karel Poláček, der in Rychnov nad Kněžnou geboren und aufgewachsen ist.
Die Synagoge steht in der Fischerova-Straße im Stadtzentrum. Das Museum wird vom städtischen Informationszentrum Rychnov nad Kněžnou betreut, das den Besucherzugang regelt. An der Südfassade wurde 2002 ein Holocaust-Denkmal enthüllt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gebäude als Lager und Verkaufsstelle für Heizgas des Staatsbetriebs Benzina, bevor es 1993–1995 rekonstruiert wurde. Seither beherbergt es das regionale Jüdische Museum Podorlicko und eine Gedenkstätte für den Schriftsteller Karel Poláček, der in Rychnov geboren und aufgewachsen ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.440 Mitwirkenden weltweit.