Synagoge, Neuromanische Synagoge in Plešivec, Tschechische Republik.
Die Synagoge in Český Krumlov ist ein einschiffiger Bau mit Satteldach und achteckigem Turm, errichtet 1908–1909 im neuromanischen Stil mit Jugendstilelementen. Die Westfassade enthält den Eingang, und das Innengewölbe ist blau ausgemalt, mit der Bima an der Ostwand und dem Aron ha-Kodesch unter einem großen Rosenfenster mit Davidstern aus Glasmalerei.
Der Bau wurde 1909 unter Leitung des Architekten Victor Kafka fertiggestellt und markierte das Ende von Jahrhunderten der Einschränkungen für die jüdische Bevölkerung der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wechselte das Gebäude seine religiöse Funktion mehrmals und diente verschiedenen Glaubensrichtungen.
Das Gebäude ist heute ein Kulturraum mit Buchladen und dem Café Synagoga, das im Sommer auch Gäste im Garten empfängt. Ein permanenter Ausstellungsraum ist der Familie Spiro gewidmet, jenen Papierindustriellen, deren Fonds den Bau ermöglichte.
In der ehemaligen Synagoge befinden sich heute ein Buchladen und das Café Synagoga, das im Sommer auch Gäste im Garten empfängt. Ein permanenter Ausstellungsraum ist der Familie Spiro gewidmet. Das Gebäude steht in der südlichen Vorstadt auf dem Hügel Plešivec, der Eingang liegt an der Westfassade.
Die Synagoge war das erste Gebäude in Österreich-Ungarn, das mit einer Stahlbetonkonstruktion errichtet wurde, eine technische Neuerung für ein Gotteshaus. Ihr achteckiger Turm erhebt sich über dem Hügel Plešivec; das Grundstück umfasst 883 m², davon entfallen 505 m² auf das Gebäude selbst.
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