Church of Saint John the Baptist and Saint John the Evangelist, Barockkirche in Brno, Tschechische Republik
Die Kirche des Hl. Johannes des Täufers und des Hl. Johannes des Evangelisten ist ein Barockbau in Brno, bekannt für seine aufwendige innere Gestaltung mit mehreren beeindruckenden Altarbildern und reich verzierten Gewölben. Der Innenraum zeigt kunstvolle Strukturen und Schmuckelemente, die typisch für die böhmische Barockarchitektur sind.
Die Minoriten kamen zwischen 1227 und 1239 nach Brno und errichteten eine provisorische Kirche; die endgültige Kirche wurde 1257 vom Olmützer Bischof Bruno von Schauenburk geweiht. Nach einem Brand 1262 finanzierte Nikolaus von Troppau den Wiederaufbau und wurde mit seiner Frau hier bestattet. Mořic Grimm barockisierte sie 1722 und 1729–1733; 1784 wurde sie Pfarrkirche.
Die Einheimischen nennen sie Kirche der beiden Johannes (Kostel svatých Janů). Seit dem 1. September 1784 dient sie als Pfarrkirche, zunächst für ein Drittel der Bevölkerung Brnos, später wurde die Pfarre auf den Stadtteil Cejl ausgedehnt. Im Inneren tragen Fresken von Johann Georg Etgens das Gewölbe, und der Marmoraltar wurde 1761 von Josef Stern geschaffen.
Die Kirche liegt in der Minoritská-Straße im historischen Zentrum von Brünn, innerhalb des Minoritenklosters mit der Loretokapelle. Sie dient als Pfarrkirche, daher bietet sich ein Besuch außerhalb der Gottesdienste an; der Innenraum mit seinen Fresken und dem Marmoraltar von 1761 ist für Besucher geöffnet.
Im Inneren stehen in den Nischen des Schiffes Marmor- und Holzstatuen, von denen einige aus dem 13. und 14. Jahrhundert stammen und damit älter sind als die barocke Hülle um sie. Die Gewölbefresken malte Johann Georg Etgens, den marmornen Hauptaltar schuf Josef Stern 1761.
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