City tower, Třebíč, Mittelalterlicher Turm nahe dem Karlovo-Platz, Tschechische Republik
Der Stadtturm von Třebíč ist ein Steinbau, der sich 75 Meter über die Altstadt erhebt und direkt mit der Martinskirche verbunden ist. Das Bauwerk trägt die größten Turmuhren des Landes und prägt bis heute das Stadtbild.
Die Wieße entstand 1335 unter der Herrschaft des Markgrafen Karl und widerstand später einem Zerstörungsversuch durch Soldaten des ungarischen Königs Matthias Corvinus im Jahr 1468. Das Bauwerk überlebte diesen Angriff und prägt die Stadt bis heute.
Der Turm war ein Ort der Verbindung zwischen Stadtvolk und Kirche, wo Türmer von oben Signale gaben. Die Hornblöser nutzten mehrere Richtungen, um Nachrichten an alle Stadtviertel zu verbreiten.
Der Aufstieg über 162 Stufen führt zu einer 35 Meter hohen Galerie mit Aussichten auf die Stadt und ihre Denkmäler. Von oben lassen sich die Umrisse der Stadt und ihre UNESCO-Welterbestätten deutlich erkennen.
Im Innern beherbergt die Wieße Gedenkglocken aus der Bruderschaft von Jejkov, darunter eine besondere Glocke namens Svatopluk. Diese Glocke ertönte einst speziell für religiöse Andersdenkende und bewahrt so ein Stück lokaler Glaubensgeschichte.
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