Palacký-Brücke, Straßen- und Eisenbahnbrücke in Prag 2, Tschechische Republik
Die Palacký-Brücke ist ein Stein-Verkehrs- und Straßenbahnbrücke über die Moldau in Prag mit sieben Segmentbögen aus mehrfarbigen Granitblöcken. Die Konstruktion verbindet die Stadtteile Neustadt und Smíchov über einen Flussspannbereich von etwa 229 Metern.
Das Bauwerk wurde 1878 fertiggestellt und nutzte erstmals Caisson-Fundamentpfahle bei Brückenkonstruktionen in Prag. Diese Methode setzte neue Standards für die Ingenieurbaukunst in der Stadt und beeinflusste spätere Konstruktionspraktiken.
Die Brücke trägt den Namen des tschechischen Nationalideologen František Palacký und prägt das Stadtbild mit ihrem markanten Erscheinungsbild. Sie verbindet zwei wichtige Stadtteile miteinander und ist Teil der alltäglichen Fortbewegung für viele Menschen in Prag.
Der Übergang ist sowohl für Fußgänger als auch für Fahrzeuge und Straßenbahnen zugänglich und verbindet zentrale Stadtgebiete. Besucher sollten beachten, dass der Verkehr zu Stoßzeiten intensiv sein kann.
Das Original schmückte eine Gruppe von vier mythologischen Steinskulpturen von Josef Václav Myslbek, die jedoch während des Zweiten Weltkriegs beschädigt wurden. Die Werke wurden später in die Vyšehrad-Gärten verlegt, wo sie heute als eigenständige Kunstobjekte betrachtet werden können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.