Schleuse Hořín, Schifffahrtsschleuse in Hořín, Tschechische Republik.
Die Hořín-Schleuse besteht aus zwei Kammern, die den Wasserstand der Moldau regulieren und es Schiffen ermöglichen, verschiedene Höhenlagen zu bewältigen. Das Bauwerk verfügt über alle ursprünglichen technischen Komponenten und betreibt gleichzeitig ein kleines Wasserkraftwerk.
Die Schleuse wurde 1902 erbaut und zählt zu den ältesten Wassermanagementsystemen der Tschechischen Republik. Sie markiert einen Wendepunkt in der regionalen Entwicklung, als moderne Ingenieurtechniken erstmals großflächig für die Flussnutzung eingesetzt wurden.
Die Schleuse steht als technisches Denkmal im tschechischen Kulturerbesystem und zeigt die Ingenieursfähigkeiten des frühen 20. Jahrhunderts. Sie ist ein sichtbares Zeichen der Industrialisierung und der technischen Entwicklung, die die Region geprägt hat.
Die Schleuse liegt in der Nähe der Konfluenz von Moldau und Elbe und ist gut zu erreichen. Besucher können die technischen Anlagen am besten von den umliegenden Wegen aus beobachten, die freien Zugang zu den äußeren Bereichen bieten.
Die ursprüngliche Francis-Turbine aus der Schleuse wurde ins Technische Museum Brno gebracht und wird dort als Industrieartefakt bewahrt. Sie zeigt, welche innovativen Maschinenbaukomponenten in diesem Wasserkraftwerk arbeiteten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.