Cimburk, Burgruine in Městečko Trnávka, Tschechische Republik
Cimburk ist eine mittelalterliche Burganlage, die über Městečko Trnávka aufragt und in ihren Steinmauern und Türmen Merkmale der Gotik bewahrt hat. Die Anlage bestand aus mehreren Gebäudestrukturen und Befestigungselementen, die unter Denkmalschutz stehen und teilweise stabilisiert wurden.
Ctibor von Lipnice ließ die Burg um 1300 bei Trnávka errichten. 1406 übergab Markgraf Jošt sie an Markéta von Šumvald, und in den Hussitenkriegen war sie ein hussitischer Stützpunkt. Nach 1645, als die kaiserliche Garnison abzog, verfiel sie; ab 1766 verlassen, brannte sie 1776 nach einem Blitzschlag aus.
Die Ruine trägt heute den Status eines Kulturdenkmals der Tschechischen Republik und zeigt in ihren erhaltenen Mauerwerken Techniken des Mittelalters. Besucher können die Spuren verschiedener Bauphasen in Stein und Mauerwerk ablesen, die von der ursprünglichen Konstruktion bis zu späteren Reparaturen stammen.
Der Ort ist das ganze Jahr über zugänglich, wobei Besucher wissen sollten, dass die Wege zu den Ruinen uneben und teilweise steil sein können. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, um sicher auf dem Gelände gehen zu können.
Bei einer gründlichen archäologischen Untersuchung vor dem Ersten Weltkrieg, mit der der Deutsche Orden einen Wiederaufbau der Burg plante, wurde 1934 ein Schatz von über 2500 Silbermünzen aus dem 13. Jahrhundert gefunden. Er wird heute in den Sammlungen des Nationalmuseums in Prag aufbewahrt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.786 Mitwirkenden weltweit.