Řepora, Freilichtmuseum in Stodůlky, Prag, Tschechische Republik
Řepora ist ein geschlossenes Freilichtmuseum in Stodůlky, Prag, das ab 1999 in einer ehemaligen Tongrube namens Hliník errichtet wurde. Es stellt ein Dorf des 14. Jahrhunderts mit Blockhäusern, einer Kirche mit Friedhof, Handwerksstätten, einer Taverne, einem Pranger und einem Brunnen dar, umgeben von einer Palisade mit Türmen und Toren. Die beiden Blockbauten auf dem Foto haben steile Schindeldächer und kleine quadratische Fenster.
Das Museum entstand ab 1999 als Rekonstruktion eines Dorfes aus dem 14. Jahrhundert unter der Herrschaft von Karl IV. und Wenzel IV. Diese Zeit war geprägt durch kulturelle Blüte und gleichzeitig gesellschaftliche Veränderungen, die das Leben auf dem Land stark beeinflussten.
Das Dorf wurde als lebendes Museum angelegt, mit Töpferei, Schmiede, Fischerhäusern, Gehöften, einer mittelalterlichen Taverne und einer Kirche mit Friedhof. Anhänger des Mittelalterlebens veranstalteten hier Fechten, Tanz und Badewesen, und das Gelände diente als Filmkulisse, unter anderem für „Himmel und Hölle“ (2017).
Das Gelände ist seit 2013 für die Öffentlichkeit geschlossen, der Zutritt verboten; es wird für Dreharbeiten vermietet. Vom Řeporyjské náměstí führt ein markierter Wanderweg über die Straße Ve Výrech am Areal vorbei zur U-Bahn-Station Stodůlky, etwa einen Kilometer entfernt.
Das Gelände ist für die Öffentlichkeit geschlossen, der Zutritt ist verboten; seit 2013 wird es für Dreharbeiten vermietet und diente als Kulisse für den Film „Himmel und Hölle“ (2017). Brände 2003, 2004, 2019 und 2020 zerstörten Holzbauten, die abgebrannten Gebäude wurden nicht wieder aufgebaut.
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