Kateřinská jeskyně, Kalksteinhöhle im Mährischen Karst, Tschechische Republik
Kateřinská jeskyně ist eine Kalksteinhöhle in der Mährischen Karst mit einer großen Hauptkammer, die etwa 96 Meter lang, 44 Meter breit und 20 Meter hoch ist. Der Höhlengang führt vorbei an dünnen Stalagmiten und mehreren Kammern verschiedener Größe, die für Besucher zugänglich sind.
Die Höhle wurde im Laufe der Zeit durch Wasser in das Kalksteingestein geformt und wurde erst 1909 durch Erforscher systematisch untersucht. Die neueren Teile der Höhle wurden damals entdeckt und erweiterten das Verständnis dieses unterirdischen Systems erheblich.
Die Hauptkammer wird regelmäßig für Konzerte genutzt, wo Musikgruppen die natürliche Akustik der Höhle ausnutzen. Dieses ungewöhnliche Veranstaltungsformat zieht Besucher an, die klassische Musik in dieser unterirdischen Umgebung erleben möchten.
Die Höhle bleibt das ganze Jahr über bei konstanter Temperatur von etwa 7 Grad Celsius, daher ist warme Kleidung erforderlich. Besucher können nur an geführten Touren teilnehmen, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Häufigkeit haben.
Der Höhlenboden enthält eine ungewöhnliche Formation dünner Stalagmiten, die wie ein unterirdischer Bambuswald wirken. In einer Felskluft wurden auch Überreste von Höhlenbären gefunden, die von einer sehr alten Besiedlung der Gegend zeugen.
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