Úterský potok, Bach in der Region Pilsen, Tschechische Republik
Der Úterský potok ist ein 34,1 km langer Bach im Plzeňský kraj, der östlich von Nežichov am Fuß des Třebouňský vrch entspringt und östlich von Blahousty in den Stausee Hracholusky der Mže mündet. Sein Oberlauf führt an der Kirchenruine St. Blasius und dem Teich Blažejský rybník vorbei, dann durch ein tiefes Kerbtal am Kloster Nový Dvůr und der Stadt Úterý. Ab Bezdružice durchfließt der Unterlauf den Naturpark Úterský potok.
Der Bach war früher ein wichtiger Energielieferant für mehrere Wassermühlen, die über Generationen hinweg in der Gegend tätig waren. Heute zeugen die historischen Standorte dieser Mühlen noch von der industriellen Vergangenheit des Tales.
Der untere Abschnitt des Baches erhielt 1997 als Naturpark Úterský potok Schutzstatus mit einer Fläche von 1.805 Hektar.
Der Bach entspringt östlich von Nežichov im Tepler Hochland und fließt 34,1 km bis zur Talsperre Hracholusky an der Mže. Sein Unterlauf ab Bezdružice liegt im Naturpark Úterský potok; das Tal ist dünn besiedelt, Úterý ist der einzige größere Ort direkt am Wasser.
Unterhalb von Hlaváčkův Mlýn verlaufen am linken Ufer des Baches leichte Befestigungslinien des Tschechoslowakischen Walls. Bei Šipín ist seit 1965 eine reiche Straußenfarnpopulation auf 0,17 ha als Naturdenkmal „Pod Šipínem“ geschützt.
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