Morava, Archäologischer Park und Museum bei Mikulčice, Tschechische Republik
Der Archäopark Mikulčice umfasst den Kern eines großmährischen Burgwalls am rechten Ufer der March, etwa 3 km südöstlich von Mikulčice. Akropolis und zwei Vorburgen waren von einer Wallmauer mit Steinverblendung und von Wassergräben aus Marcharmen umgeben; die Grabungen legten eine dreischiffige Basilika von 35,5 auf 11 m, einen Palast, drei Brücken und über 2.500 Gräber frei.
Die Siedlung begann sich im 8. Jahrhundert zu entwickeln und wurde später zum Zentrum eines mächtigen Reiches. Gegen Anfang des 10. Jahrhunderts endete die Blüte dieser bedeutenden Stätte.
Der Name Valy stammt von den Wällen, die die Akropolis noch umgeben. Die Grabungen legten neun Kirchen frei, darunter eine dreischiffige Basilika von 11 auf 35,5 Metern, die größte gefundene großmährische Kirche. Aus den Gräbern stammen ein silbernes Hängekreuz mit der Figur Christi und ein Goldsolidus des byzantinischen Kaisers Michael III.
Das Gelände liegt im Auwald der March, etwa 3 km südöstlich von Mikulčice; den Kern bildet die Akropolis mit zwei Vorburgen, die man über eine Holzbrücke betritt. Die Fläche ist eben und parkartig angelegt, für den Weg zwischen Kirchenfundamenten und Wällen sollte man Zeit einplanen.
Das inoffizielle Wahrzeichen der Fundstätte ist der nákončí, ein verzierter bronzener Gürtelbeschlag, der in großer Zahl in den Gräbern um die Basilika gefunden wurde. Zu den Bestattungen gehörten ein silbernes Hängekreuz mit der Figur Christi und ein Goldsolidus des byzantinischen Kaisers Michael III.
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