Jeskyně Balcarka, Kalksteinhöhle in Ostrov u Macochy, Tschechische Republik
Die Balcarka-Höhle öffnet sich mit einem 6 m breiten und 5 m hohen Bogenportal am Hang der Balcarova skála, von dem ein etwa 40 m langer Gang in zwei durch Dome und Schächte verbundene Ebenen führt. Ihr größter Raum, der Große Dom, ist 65 m lang, 15 bis 25 m breit und bis zu 10 m hoch; die Galerie in der oberen Ebene trägt dichte Stalagmiten, Stalaktiten und Stalagnate.
Josef Šamalík entdeckte die Höhle am 16. Juni 1923, nachdem Arbeiter einen Luftzug aus einer Öffnung in der Balcarova skála bemerkt hatten. Im Februar 1924 stieg er durch einen schneebedeckten Einsturztrichter ein, und am Ostersonntag 1925 wurde die Höhle für die Öffentlichkeit geöffnet. Šamalík erforschte sie bis zu seinem Tod 1948; eine vollständige Renovierung schloss sie von 2007 bis 2009.
Die markanteste Formation der Höhle, der Tropfstein Handžár, ist nach seiner gebogenen Form benannt, die an einen türkischen Säbel erinnert; er erscheint im Wappen der Höhle. Das Original wurde bei den Erschließungsarbeiten gestohlen, heute ist eine Nachbildung zu sehen. Die Halle Popeluška verdankt ihren Namen der grauen Färbung des Kalksteins.
Besucher sollten wissen, dass Führungen ungefähr eine Stunde dauern und warme Kleidung erforderlich ist, da die Temperatur in der Höhle das ganze Jahr über kühl bleibt. Der Parkplatz liegt in unmittelbarer Nähe des Eingangs und ist leicht zu erreichen.
Das beherrschende Element der Höhle ist der Stalaktit Handžár, den ein Luftzug beim Tropfen des Wassers wie einen türkischen Säbel krümmte; er steht im Wappen der Höhle. Das Original wurde bei den Erschließungsarbeiten gestohlen, heute ist eine Nachbildung zu sehen.
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