Baroque cemetery in Střílky, Barockfriedhof in Střílky, Tschechische Republik.
Der Barockfriedhof von Střílky liegt auf einer Anhöhe im oberen Teil des Dorfes, gegenüber der Kirche, umschlossen von einer massiven Sandsteinmauer. Er hat einen quadratischen Grundriss mit ausgesparten Ecken und umfasst fast 2.000 m². Eine zweiläufige Treppe führt auf eine Eingangsplattform mit einer überlebensgroßen Statue des Todesengels über einer Krypta; im hinteren Teil steht eine Begräbniskapelle mit zwei weiteren Krypten.
Antonín Amand Petřvaldský von Petřvald ließ den Friedhof zwischen 1730 und 1743 errichten; als Urheber gilt der Baumeister Ignác Josef Cyrani von Bolleshaus. Er wurde am 12. Mai 1743 geweiht, doch seine Bildhauerausstattung blieb unvollendet, selbst nach dem Tod des letzten Petřvaldský. Reparaturen folgten 1872 und 1896, die eingestürzte hintere linke Mauer wurde 1927–1928 instand gesetzt.
Die Sandsteinmauer trägt Figurengruppen von Gottfried Fritsch und seinem Bruder Josef Antonín: rechts die menschlichen Tugenden, links die Laster. Vier steinerne Vasen stehen auf dem Gelände, und zwei überlebensgroße Engel flankieren die Begräbniskapelle im hinteren Teil.
Der Friedhof liegt im oberen Teil des Dorfes auf einer Anhöhe gegenüber der Kirche und ist von einer massiven Sandsteinmauer umgeben. Eine zweiläufige Treppe führt zur Eingangsplattform mit der überlebensgroßen Statue des Todesengels; unter der Plattform liegt eine Krypta, im hinteren Teil die Begräbniskapelle mit zwei weiteren Krypten. Im Inneren ist das Gelände eben, der Grundriss quadratisch mit ausgesparten Ecken.
Das Entwässerungssystem des Friedhofs sollte die Verwesung der bestatteten Körper beschleunigen. Im Jahr 2001 wurden zehn wertvolle Skulpturen gestohlen und später während der 1998 begonnenen Rekonstruktion durch Kopien ersetzt.
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