Bedřiška, Notunterkunftssiedlung in Hulváky, Tschechische Republik.
Bedřiška ist eine Wohnkolonie am südwestlichen Rand von Hulváky im Ostrauer Stadtbezirk Mariánské Hory a Hulváky. Sie liegt nördlich des Werks Ferona, im Norden und Westen von einem Bahnanschluss und im Osten von der vielbefahrenen Plzeňská begrenzt. Die niedrigen Holzhäuser finnischer Bauart, „fiňoky“ genannt, stehen zwischen Grün und kleinen Höfen.
Die Siedlung entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, um Bergleute aus den lokalen Kohleminen unterzubringen. In den 1990er Jahren wurde sie neu genutzt, um Bewohner mit Zahlungsproblemen in dieses Gebiet zu versetzen.
Die Bewohner wählten am 27. März 2010 einen lokalen Rat, initiiert vom Sozialarbeiter Kumar Vishwanathan, mit Josef Polák als Vorsitzendem. Der Rat vereinte ethnische Tschechen und Roma und wurde in Absprache mit Bürgermeisterin Liana Janáčková gebildet, nach dem Vorbild der Hochwasser-Räte in Hrušov und im Dorf Soužití.
Man erreicht die Siedlung über die Kordova-Straße, die an die Plzeňská-Straße angrenzt, mit begrenztem Zugang zu den Hauptverkehrsrouten. Besucher sollten auf einfache Wege zwischen den Gebäuden rechnen und sich der Nähe zu Industriegebieten bewusst sein.
Seit 2018 initiieren Bewohner Erhaltungsmaßnahmen durch Reinigungskampagnen und Gemeinschaftsveranstaltungen gegen Abrissplanungen. Diese Grassroots-Bewegung zeigt den Widerstand der Gemeinde gegen den geplanten Abriss der Siedlung.
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