Michal Mine, Kohlebergwerk und Nationaldenkmal in Michálkovice, Tschechische Republik
Der Michálkov-Schacht ist eine bewartete Kohlemine mit erhaltenen Betriebsgebäuden, Maschinenräumen und unterirdischen Bereichen. Das Komplexgelände zeigt, wie der Bergbaubetrieb im frühen 20. Jahrhundert ablief und organisiert war.
Die Grube wurde 1843 gegründet und nach einem Hofrat namens Michael Layer benannt. Über 150 Jahre lang war sie ein wichtiger Arbeitsort, bis die Förderung 1993 endete.
Die Umkleideräume, die Lampenausgabestelle und die Leitstelle zeigen heute noch die alltäglichen Abläufe der Bergarbeiter. Besucher sehen hier die Spuren eines harten Berufs, der das Leben der Menschen in dieser Region über lange Zeit geprägt hat.
Der Zugang erfolgt über eine geführte Route, die durch Umkleide- und Funktionsbereiche bis zum Schachteingang führt. Die Tour vermittelt Einblicke in die verschiedenen Arbeitsstationen, die Besucher durchlaufen.
Die Maschinenräume enthalten noch die ursprüngliche Elektroausrüstung aus dem Jahr 1912, darunter Kompressoren und Umspanner. Diese Maschinen arbeiteten ununterbrochen bis zum letzten Betriebsjahr.
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