Waldstein-Reithalle, Ausstellungsraum in Prag, Tschechische Republik
Die Waldstein Reitschule ist ein Ausstellungsgebäude im Prager Stadtteil Malá Strana, das sich durch sein charakteristisches Tonnengewölbe und große Fensterflüchen auszeichnet. Die Räume werden durch reichlich Tageslicht durchflutet und bilden eine großzügige Halle, die heute als Kunstgalerie genutzt wird.
Das Gebäude wurde in der frühen 17. Jahrhundert von den italienischen Architekten Andrea Spezza und Nicolo Sebregondi als Teil des Waldstein-Komplexes für Albrecht von Wallenstein erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es in verschiedenen Rollen genutzt, bevor es zur Kunstausstellungsstätte der Nationalgalerie wurde.
Der Ort dient heute als Ausstellungsfläche der Nationalgalerie Prag, wo zeitgenössische Kunstwerke vor den charakteristischen Gewölben und großzügigen Fenstern präsentiert werden. Besucher erleben hier eine Mischung aus historischer Architektur und moderner Kunstpraxis, die dem Raum eine besondere Qualität verleiht.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe der U-Bahn-Station Malostranská an der Linie A und ist auch über die Straßenbahnlinien 12, 18 und 22 erreichbar. Die Innenräume sind gut zugänglich und verfügen über Klimakontrolle für die optimale Konservierung der ausgestellten Werke.
Der Reitstall war ursprünglich ein funktionierendes Reitgelande für die Wagenpferde des Adeligen, bevor er in einen Ausstellungsraum umgewandelt wurde. Die barocke Architektur mit ihren hohen Gewölben war perfekt geeignet für die ursprüngliche Bestimmung und trägt auch heute zum einzigartigen Ausstellungserlebnis bei.
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