Chuchelský háj, Naturschutzgebiet in Prag 5, Tschechische Republik
Chuchelský háj ist ein Naturschutzgebiet mit einer Fläche von etwa 149 Hektar und bietet Mischwälder mit Eichen- und Kiefernbeständen sowie Kalksteinformationen. Das Gelände erstreckt sich über beide Stadtteile und weist verschiedene Höhenlagen mit unterschiedlichen Waldtypen auf.
Das Gebiet war seit dem 13. Jahrhundert im Besitz der Zisterzienser, bevor es während der Hussitenkriege seinen religiösen Status verlor. Im Jahr 1825 kam es unter die Kontrolle des Fürsten Friedrich von Oettingen-Wallerstein.
Der Ort trägt den Namen nach den beiden Stadtteilen Malá und Velká Chuchle, die ihn umgeben. Besucher können die Verbindung zwischen Mensch und Wald beim Spaziergang erleben, da viele Prager diesen Ort zur Erholung nutzen.
Der Zugang zum Gelände erfolgt über die Straße Pod Akáty in Velká Chuchle oder von der Kreuzung Malá Chuchle, wobei an beiden Orten öffentliche Verkehrsmittel verfügbar sind. Ein ausgeschilderter Bildungspfad mit Informationstafeln hilft Besuchern, das Gebiet zu erkunden.
Der Waldschutzbereich beherbergt einen kleinen Zoo mit heimischen Arten wie Luchsen, Füchsen, Mufflons und Rehen in naturnahen Gehegen. Dies bietet Besuchern die Möglichkeit, Waldtiere aus nächster Nähe zu beobachten, die normalerweise schwer zu sehen sind.
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