Zámek Černá Hora, Schloss im Neurenaissance-Stil in Černá Hora, Tschechische Republik.
Zámek Černá Hora ist ein Renaissance-Revival-Schloss in der gleichnamigen Stadt mit vier Flügeln, die einen zentralen Hof umschließen, und einem markanten Turm auf der weißen Fassade. Die Anlage befindet sich im Bezirk Blansko und wird von zwei historischen Statuen im Vorbereich geprägt.
Das Schloss wurde zwischen 1279 und 1298 von Matouš z Černé Hory, dem mährischen Kämmerer, gegründet und erlebte danach mehrere Umgestaltungen durch zahlreiche Eigentümerwechsel. Ein verheerendes Feuer 1724 beschädigte die Anlage schwer, bevor sie ab 1859 von der Familie Fries unter Leitung des Architekten Theofil Hansen grundlegend renoviert wurde.
Das Schloss wird heute als Altenheim genutzt, während es gleichzeitig unter Denkmalschutz steht und die Entwicklung von Adelssitzen in der Region widerspiegelt. Besucher können sehen, wie historische Räume modern für neue Zwecke umgestaltet wurden.
Das Schloss liegt im Blansko-Bezirk und ist am einfachsten zu Fuß vom Stadtzentrum erreichbar, wobei die beiden Statuen im Vorbereich gute Orientierungspunkte bieten. Besucher sollten beachten, dass die Anlage als Altenheim genutzt wird und daher nur eingeschränkt zugänglich sein kann.
Nach dem Feuer von 1724 war die Anlage über 130 Jahre lang teilweise unter Trümmern verborgen und wurde erst wieder vollständig hergestellt, als Hansen die modernen Renovierungen leitete. Die Architektur zeigt dadurch eine Mischung aus mittelalterlichen Grundmauern und den eleganten Revival-Details, die im 19. Jahrhundert hinzugefügt wurden.
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