Bradlec, Mittelalterliche Burgruine in Újezdec, Tschechische Republik.
Bradlec ist eine Burggruine auf einem Basalthügel auf 542 Metern Höhe, 500 Meter nordwestlich von Újezdecec. Der Kern hat einen langgestreckten trapezförmigen Grundriss mit einem quadratischen Wohnturm, einem Palas mit halbrunder Bastion und einem Mauerrest der Vorburg. Die meisten Mauern bestehen aus Bruchstein, während Palas und Bastion aus Sandsteinquadern errichtet wurden.
Die Burg Bradlec wurde Ende des 13. oder Anfang des 14. Jahrhunderts gegründet. Ihr erster urkundlich belegter Besitzer, Havel Ryba von Bradlec, nutzte sie 1316–1323 für einen Privatkrieg gegen Vok von Rotštejn. 1356 musste Karl IV. sie belagern, weil sie Raubritter beherbergte, und 1421 eroberte Čeněk von Vartenberk sie. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war sie verlassen.
Der Name Bradlec stammt von dem scharfen Basaltberg, auf dem die Burg steht. Der Kern hatte einen langgestreckten trapezförmigen Grundriss, wohl eine Burg vom Blocktyp, mit einem quadratischen Wohnturm, an den tonnengewölbte Anbauten grenzten, und einem Palas mit halbrunder Bastion im Osten. Die meisten Mauern bestehen aus Bruchstein, Palas und Bastion jedoch aus Sandsteinquadern.
Die Ruine liegt 500 m nordwestlich von Újezdec und 7 km nordöstlich von Jičín am blau markierten Weg; der Gipfel erreicht 542 m, was vom Dorf aus etwa 90 Höhenmeter bedeutet. Der Pfad führt durch Wald und offenes Gelände, und das Gestein ist nach Regen rutschig.
Der Name der Burg stammt von der scharfen Basaltkuppe, auf der sie steht; die örtlichen Gesteine enthalten zudem Chalcedon, Psilomelan, Siderit, Analcim, Thomsonit und Magnetit. Seit 1964 ist die Anlage als Kulturdenkmal geschützt.
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