Káraný - Hrbáčkovy tůně, Naturschutzgebiet in Mittelböhmen, Tschechische Republik.
Káraný - Hrbáčkovy tůně ist ein Naturschutzgebiet in der mittleren Elbniederung mit 337,03 Hektar Fläche auf 169–179 m Höhe. Es umfasst einen Komplex alter und abgeschnittener Flussmäander und Tümpel mit Uferbewuchs, Erlen- und Weidengebüsch, Schilfröhricht und Auenwäldern, darunter die Tümpel Byšická tůň, Václavka, Homolka, Grado, Mrázkova tůň und Kozí chlup.
Das Gebiet entstand durch Regulierungsarbeiten an der Elbe im frühen 20. Jahrhundert, die alte Flusswindungen vom Hauptstrom abtrennten. Diese Umgestaltung schuf die besonderen Bedingungen, die heute für die Vielfalt der Pflanzen und Tiere verantwortlich sind.
Das Schutzgebiet ist nach dem Hydrobiologen Jaroslav Hrbáček benannt, der in diesem Gebiet umfangreiche Forschungen durchführte. Die Tümpel selbst tragen Namen wie Byšická tůň, Václavka, Homolka, Grado, Mrázkova tůň und Kozí chlup, die Besucher auf den Karten des Schutzgebiets finden können.
Der Zugang erfolgt über gekennzeichnete Pfade, die die Gemeinden Káraný, Čelákovice, Lysá nad Labem und Přerov nad Labem verbinden. Die beste Zeit zum Besuchen ist von Frühjahr bis Herbst, wenn die Wege trocken und die Vogelbeobachtung ergiebig ist.
Das Reservat ist nach dem Hydrobiologen Jaroslav Hrbáček benannt, der hier umfangreiche Forschungen durchführte. Zu seinen Tümpeln gehören Byšická tůň, Václavka, Homolka, Grado, Mrázkova tůň und Kozí chlup, die entstanden, als der Altarm der Elbe bei der Flussregulierung in den 1920er und 1930er Jahren abgetrennt wurde.
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