Maria-Hilf-Wallfahrtstätte, Wallfahrtskirche in Zlaté Hory, Tschechische Republik.
Die Kirche der Hl. Maria Hilf steht etwa drei Kilometer südlich von Zlaté Hory auf einer Höhe von 875 Metern unterhalb des Gipfels des Příčný vrch. Das Bauwerk sitzt in einer erhöhten Bergposition und bildet einen visuellen Ankerpunkt in dieser ruhigen Gebirgslandschaft.
Das ursprüngliche Bauwerk wurde 1973 während der kommunistischen Zeit zerstört, doch der Wiederaufbau begann Anfang der 1990er Jahre. Ein neuer Grundstein wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. geweiht, und die restaurierte Kirche öffnete 1995 ihre Türen für Besucher.
Das Heiligtum ist ein Ort der Andacht, an dem Pilger seit Jahrhunderten zusammenkommen, um zu beten und Trost zu suchen. Der Ursprung liegt in einer persönlichen Geschichte: Eine Frau fand während kriegerischer Zeiten Zuflucht, und seitdem zieht die Marienverehrung Menschen aus der ganzen Region an.
Das Gebäude ist von April bis September täglich von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, während die Wintermonate von 8:00 bis 16:00 Uhr erreichbar sind. Besucher sollten mit einem kurzen Fußweg vom Parkplatz rechnen und das Wetter in dieser Berglage beachten.
Eine heilige Quelle neben dem Gebäude überstand die Zerstörung von 1973 und ist bis heute für Besucher zugänglich. Dieses natürliche Wasser hat sich zu einem wichtigen Teil der Pilgerfahrts-Erfahrung entwickelt.
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