Devět křížů, Gedenkstätte bei Lesní Hluboké, Tschechische Republik
Devět křížů ist eine Gedenkstätte in der Nähe von Lesní Hluboké in Tschechien, die aus neun hölzernen Kreuzen besteht. Die Kreuze stehen in einer Reihe entlang eines alten Weges, der einst die Hauptverbindung zwischen zwei großen Städten war, und ragen zwischen Kiefern und niedrigem Gebüsch hervor.
Mönche aus einem nahen Kloster sollen im 16. Jahrhundert die ersten Kreuze an dieser Stelle aufgestellt haben. Die früheste schriftliche Erwähnung stammt aus dem späten 18. Jahrhundert, wobei die heutigen Holzkonstruktionen regelmäßig erneuert werden.
Der Name verweist auf ein unbestätigtes Ereignis aus dem Jahr 1540, als neun Menschen bei einem gewaltsamen Zwischenfall auf dem Weg zwischen zwei Städten gestorben sein sollen. Heute bleibt die Stätte ein Ort des Gedenkens, an dem Reisende innehalten und die hölzernen Kreuze zwischen den Bäumen betrachten.
Die Stelle liegt nahe der Ausfahrt 168 der D1 Autobahn, sodass Reisende schnell dorthin gelangen können. Ein Hotel und ein Rastplatz befinden sich in der Nähe, falls man eine Pause einlegen möchte.
Archäologische Untersuchungen im Jahr 2012 fanden keine menschlichen Überreste an der Stelle, obwohl die Überlieferung seit Jahrhunderten von einem Massengrab erzählt. Wissenschaftler einer örtlichen Universität führten die Grabung durch, um die Legende zu überprüfen.
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