Borecké skály, Naturdenkmal in der Region Liberec, Tschechien
Borecké skály ist ein 1985 erklärten Naturdenkmal von 29,64 Hektar, das aus einer kleinen Sandsteinfelsenstadt um den 360 Meter hohen Bor besteht. Anders als die benachbarten Felsenstädte hat es fast keine Türme: Die kompakten Blöcke zeigen Wabenverwitterung, Gesimse, Felsenfenster und rostfarbene Eiseninkrustationen. Die Südwand ist freigelegt und von Weitem sichtbar.
Das Gelände wurde 1985 vom Bezirksrat in Semily unter Schutz gestellt, um die Sandsteinformationen für die Zukunft zu bewahren. Diese Anerkennung als Naturdenkmal würdigt die geologische Bedeutung des Ortes in der Region Böhmen.
Die Felsen tragen den Namen des Weilers Borek pod Troskami. Ein blau markierter Wanderweg führt durch das Gebiet zu den Ruinen der Burg Trosky, und die Sandsteinfelsen dienen Turmfalken und Hausrotschwänzen als Nistplatz; in den 1980er-Jahren brütete hier erstmals der Kolkrabe.
Ein markierter blauer Wanderweg führt durch die Felsformationen und verbindet sie mit den Ruinen der nahen Burg Trosky. Der Weg ist gut begehbar, aber das Gelände ist uneben mit natürlichen Hindernissen, daher sollten Besucher festes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden einplanen.
Die Ludmilina jeskyně, eine pseudokarsthöhle im Sandstein, lieferte mesolithische archäologische Funde. Die Felsen zeigen zudem Wabenverwitterung, Gesimse, Felsfenster und Felsuhren sowie rostfarbene Eiseninkrustationen, die železivce heißen. In den 1980er-Jahren brütete hier der Kolkrabe, an einem der ersten Orte der Region.
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