Most Závodu míru, Straßenbrücke in Zbraslav, Tschechische Republik.
Der Most Závodu míru ist eine Betonbrücke aus Stahl, die sich über 210 Meter über die Moldau erstreckt und verschiedene Teile Zbraslaus miteinander verbindet. Die Konstruktion trägt sowohl Autos als auch Fußgänger und bildet einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in diesem Stadtteil.
Die Brücke wurde 1964 während der kommunistischen Ära erbaut und war Teil einer großen Modernisierung der regionalen Infrastruktur. Sie spiegelt den Geist dieser Zeit wider, als die Tschechoslowakei ihr Transportnetz neu gestaltete.
Die Brücke trägt den Namen eines legendären Radrennens, das während des Kalten Krieges Ost- und Westeuropa verbunden hat. Dieser Name erinnert Bewohner und Besucher täglich an eine Zeit, als Sport eine Brücke zwischen geteilten Kontinenten war.
Das Betreten ist frei und die Brücke ist täglich rund um die Uhr geöffnet für alle Verkehrsteilnehmer. Die beste Aussicht auf die Moldau bietet sich von den Gehwegen aus, wo Fußgänger sicher neben dem Autoverkehr laufen können.
Viele Menschen übersehen, dass die Brücke auf der Route eines historischen Radrennens liegt, das tausende Kilometer durch zwei geteilte Teile Europas führte. Die Lage über dem Fluss macht sie zu einem subtilen Denkmal dieser sportlichen und politischen Geschichte.
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