Zbraslav, Katastergebiet in Prag, Tschechische Republik
Zbraslav ist ein Stadtteil im Südwesten Prags, der sich über etwa 780 Hektar erstreckt und vom Fluss Vltava begrenzt wird. Die Gegend besteht aus Wohngebieten, die mit Geschäften, Restaurants und verschiedenen Dienstleistungen durchsetzt sind.
Ein Zisterzienserkloster wurde im 13. Jahrhundert von König Wenzel II. gegründet und wurde später zu einer Begräbnisstätte böhmischer Könige. Dieses Kloster prägte die Entwicklung des Ortes über Jahrhunderte hinweg.
Die Madonna von Zbraslav aus den 1340er Jahren ist ein herausragendes Kunstwerk der böhmischen Gotik und wurde ursprünglich für das Kloster geschaffen. Dieses Werk zeigt die künstlerische Bedeutung, die dieser Gegend während des Mittelalters zukam.
Der Stadtteil ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut mit Prag verbunden, was die Fortbewegung erleichtert. Besucher finden hier alltägliche Annehmlichkeiten wie Läden und Restaurants, besonders in den Wohngebieten.
In den 1930er Jahren gründete Vladimir Bulgakov hier ein Museum für russische Emigranten, das bis zur Konfiszierung durch die Kommunisten betrieben wurde. Dieses Kapitel zeigt die vielfältige Geschichte des Ortes während des 20. Jahrhunderts.
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