Vildenberk, Mittelalterliche Burgruine in Pozořice, Tschechische Republik
Vildenberk ist eine Burgruine auf einem bewaldeten Vorgebirge, das sich etwa 60 Meter über dem Tal erhebt und von zwei tiefe Schutzgräben durchzogen wird. Die Anlage besteht aus mehreren Bereichen: einem vorderen Burgteil mit etwa 48 mal 31 Metern und einem Hauptbereich, der sich etwa 137 Meter erstreckt.
Die Burg wurde im frühen 14. Jahrhundert erbaut und gehörte zunächst den Herren von Vildenberk, bis der Markgraf Johann Heinrich 1371 das Anwesen übernahm. Diese Übergabe markierte einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Anlage.
Die Steine der Burgmauern wurden später für den Bau einer Barockkirche und eines Herrenhauses in Pozořice wiederverwendet, was zeigt, wie die Ruine das Dorfbild prägte.
Der Zugang zur Ruine führt über steile bewaldete Hänge, daher ist gutes Schuhwerk und etwas Geduld beim Aufstieg empfehlenswert. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Gelände zu erkunden, da die verschiedenen Bereiche weit verteilt sind.
Die Burg war ursprünglich in drei separate Abschnitte unterteilt, wobei der zweite Graben etwa 30 Meter breit und 12 Meter tief war, was massive Verteidigungsanforderungen zeigt. Diese außergewöhnliche Ingenieurleistung machte die Anlage zu einer der am stärksten befestigten Anlagen der Region.
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