Děd, Berggipfel in Mittelböhmen, Tschechische Republik
Der Děd ist ein bewaldeter Höhenzug westlich von Beroun, aufgebaut aus Grauwackenschiefer mit kleinen Eisenerzlagern. Nahe dem Gipfel steht ein 12 Meter hoher steinerner Aussichtsturm von 1893, zu dem 23 Steinstufen und 23 Eisenstufen führen; tiefer am Osthang liegt an einer Quelle eine Kapelle der Schmerzhaften Jungfrau Maria aus dem 18. Jahrhundert.
1891 bestimmte der Klub tschechischer Touristen den Gipfel des Děd als Endpunkt eines markierten Weges von Beroun und legte am 1. Mai 1893 den Grundstein. Baumeister Duda errichtete den zwölf Meter hohen Turm aus 25.000 weißen Königshofer Ziegeln in knapp fünf Monaten; er wurde am 17. September 1893 für 3000 Gulden eröffnet. 1954 verstaatlicht, ging der Turm 2010 an die Stadt Beroun über.
Der Name Děd bedeutet tschechisch „Großvater“ oder „Greis“. Der steinerne Aussichtsturm auf dem Gipfel, 1893 errichtet, war der erste Turm des nur fünf Jahre zuvor gegründeten Klubs českých turistů; eine Gedenktafel am Turm erinnert daran.
Der Gipfel ist über Wanderwege zu Fuß erreichbar, die von nahe gelegenen Orten starten und gut gekennzeichnet sind. Besucher sollten festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung mitbringen, da der Berg das ganze Jahr über zugänglich ist.
Der zwölf Meter hohe Steinturm auf dem Gipfel, 1893 errichtet, war der erste Aussichtsturm des erst fünf Jahre zuvor gegründeten Klubs českých turistů. Er kostete 3000 Gulden, die durch Kredite gedeckt wurden, und wurde vom Baumeister Duda aus 25.000 weißen Ziegeln aus Králův Dvůr erbaut.
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