Stausee Hracholusky, Stausee im Bezirk Tachov, Tschechische Republik
Das Hracholusky Reservoir ist ein großes Gewässer im Tachov-Bezirk, das sich über eine lange Strecke erstreckt und vom Fluss Mže gespeist wird. An seinem Ufer wechseln sich steile Felswände mit flachen sandigen Buchten ab, was der Landschaft eine abwechslungsreiche Struktur gibt.
Das Reservoir wurde Ende der 1950er Jahre angelegt, um die Region vor Hochwasser zu schützen und Bewässerungssysteme zu unterstützen. Diese Bautätigkeit war Teil einer größeren Anstrengung, den Wasserhaushalt in Westböhmen zu verbessern und unter Kontrolle zu bringen.
Das Wasser verbindet vier kleine Orte miteinander und prägt das Leben der Menschen in dieser Region seit Jahrzehnten. Für die Anwohner ist es ein Ort, an dem sich Tradition und tägliche Nutzung vermischen, vom Fischen bis zum Spaziergang am Ufer.
Der Ort lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Auto vom Ufer aus erkunden, wobei mehrere Zugangspunkte vorhanden sind. Besucher sollten auf die unterschiedlichen Bedingungen vorbereitet sein, da einige Bereiche steil und felsig sind, während andere leicht zugänglich sind.
Das Wasser liegt auf einer Höhe von etwa 372 Metern und erstreckt sich über eine überraschend lange Distanz von rund 26 Kilometern durch die böhmische Landschaft. Diese Länge macht es zu einem der ausgedehnteren Gewässer der Region.
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