Kloster der Barmherzigen Brüder Lettowitz, Barockkloster in Letovice, Tschechische Republik.
Klášter Letovice ist eine barocke Klosteranlage mit der Kirche St. Wenzel, errichtet in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Leitung des Wiener Laienbruders Longinus Traub. Die Kirche birgt Altäre von 1820 und Gemälde von 1930 des örtlichen Malers Jan Daněk; darunter liegt eine Krypta mit den sterblichen Überresten des Stifters Jindřich Kajetán Blümegen und der Familie Kálnoky.
Der Bau des Klosters begann am 26. April 1751, finanziert aus den Zinsen von 24.000 Goldmünzen, die Jindřich Kajetán Blümegen stiftete, der auch alles Baumaterial lieferte. Es wurde für sechs Brüder und sechs Kranke errichtet, die Kirche 1773 vollendet. 1949 wurde der Orden vertrieben, nach 1989 kehrte er zurück.
Die Klosterkirche birgt Gemälde des Lettowitzer Malers Jan Daněk von 1930, abgestimmt auf den 1820 geschaffenen Schmuck des Haupt- und der Seitenaltäre. Am Marienaltar hängt ein Bild der stillenden Madonna, und den Kreuzweg schnitzte 1997 der Brünner Bildhauer Jiří Netík.
Der Klosterkomplex beherbergt heute das Krankenhaus von Letovice; die ehemaligen Konventsgebäude sind daher nicht als Museum zugänglich. Die Wenzelskirche, die den Barmherzigen Brüdern nach ihrem Weggang 2017 blieb, ist der Teil, den man suchen sollte. Das Kloster steht bei der Wenzelskirche in Letovice, im Dekanat Boskovice.
Die Barockapotheke des Klosters bewahrt ihre ursprüngliche Einrichtung und reichen Freskenschmuck; der Orden betrieb eine Apotheke am Masaryk-Platz, die 1949 zusammen mit dem Kloster eingezogen wurde. In der Krypta unter der Kirche ruhen der Gründer Jindřich Kajetán Blümegen, Ordensmitglieder und die Familie Kálnoky.
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